Fahrzeit ist teuer. Testtage sind begrenzt, Reifen kosten, jede Runde auf der Strecke hat ein Preisschild. An diesem Spiel kannst du wenig ändern – wer mehr Budget hat, fährt mehr.
Aber es gibt ein Training, bei dem das nicht gilt: das Training abseits der Strecke. Körper, Kopf, Ernährung, Erholung – hier entscheidet nicht dein Budget, sondern was du aus deiner Zeit machst.
Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie viel dort möglich ist. Als Fahrer mit kleinem Budget habe ich gegen Gegner mit einem Vielfachen bestanden – weil ich abseits der Strecke die richtigen Dinge trainiert habe. Genau das bringe ich dir bei.
Die meisten Fahrer trainieren irgendwas – aber nicht das, was Motorsport wirklich verlangt.
Gibt dir einen Standardplan, in dem keine einzige Übung für Nacken oder Unterarme vorkommt. Dabei braucht ein Fahrer weit mehr als Kraft: Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer – alle sportmotorischen Fähigkeiten, im richtigen Verhältnis, abgestimmt aufs Cockpit.
Wer einfach nur Runden dreht, zockt. Der Sim ist ein starkes Trainingsgerät für Konzentration, Blickführung und mentale Abläufe – wenn man weiß, wie man ihn nutzt. Ohne Plan ist auch das verschwendete Zeit.
Nicht wer mehr trainiert, wird schneller. Sondern wer das Richtige trainiert. Deine Zeit ist begrenzt – sie gehört in die Dinge, die dich auf der Strecke wirklich weiterbringen.
Leistungsfähigkeit im Motorsport steht auf fünf Säulen. Diese Säulen sind wie Zahnräder: Sie greifen ineinander. Bricht eines weg, verliert das ganze System – der fitteste Körper nützt nichts, wenn die Konzentration in Runde zehn einbricht. Tippe eine Säule an, um zu sehen, was dahintersteckt.
Kraft · Ausdauer · Beweglichkeit · Koordination · Schnelligkeit
Die fünf sportmotorischen Fähigkeiten – im richtigen Verhältnis, abgestimmt aufs Cockpit. Und genau hier hat jeder Fahrer seine Schwachstelle. Im Kartsport und bei jungen Fahrern ist es meist die Kraft. Im Tourenwagen – heiße Cockpits, längere Distanzen – rückt die Ausdauer immer weiter nach vorn. Deshalb gibt es bei mir kein Schema F: Dein Training setzt an deiner Schwachstelle an. Denn wenn ein Fahrer zu schwach ist, bringt reines Joggen gar nichts.
Ernährung für Leistung und Gesundheit
Ernährung liefert die Energie für deine Performance – und hält dich überhaupt erst gesund. Beides gehört zusammen. Viele Fahrer nehmen zu wenig Nährstoffe auf – und wissen es nicht einmal. Wo es sinnvoll ist, beziehen wir ärztlich erhobene Blutwerte in die Trainings- und Ernährungsplanung ein und prüfen deine Ernährung auf ihren Nährstoffgehalt. Meine Erfahrung: Bei den meisten Fahrern ist die Ernährung die größere Baustelle als das Training.
Konzentration im Cockpit, Wachstum im Kopf
Fokus heißt: bei dir bleiben – in der Session wie am ganzen Rennwochenende. Nicht beim Gegner, nicht bei den Zuschauern, nicht bei den äußeren Umständen. Mindset heißt: ein Growth Mindset entwickeln. Nicht „Ich bin der Beste“ – sondern „Ich kann mich stetig weiterentwickeln, und Wachsen an Herausforderungen macht mir Spaß.“ Genau diese Haltung bauen wir gezielt auf.
Aktive und passive Erholung
Schlaf, Spaziergänge, Massage, Sauna, Dampfbad, Atemübungen, Mobility, Yoga, Meditation – alles, was dich körperlich und geistig frisch macht. Welche Strategien zu dir passen, finden wir gemeinsam heraus – denn auch Erholung ist individuell.
Alles aufs Rennwochenende übertragen
Wissen bringt nur Rundenzeit, wenn es an der Strecke ankommt. Hier wird aus den vier Säulen ein Plan fürs Rennwochenende: Wie trainierst du davor und währenddessen? Was isst und trinkst du wann? Welche Atemübungen nutzt du – und wie fährst du zwischen den Turns runter und erholst dich?
Jeder Fahrer hat irgendwo seine größte Schwachstelle. Die finden wir zuerst – und da setzen wir an. Wir arbeiten an allen Bereichen, aber der Hauptfokus liegt auf dem Zahnrad mit dem größten Hebel. So fließt deine begrenzte Zeit dahin, wo sie am meisten Rundenzeit bringt.
Wie das konkret aussieht, hängt von dir ab – von deiner Klasse, deinem Kalender, deinem Alltag. Deshalb wirst du hier keine Pakete von der Stange finden. Dein Coaching bauen wir im Gespräch.
Nackentraining – direkt im Fahrerlager
Reaktion & Fokus – Training abseits der Strecke, wörtlich
Während andere körperlich einbrechen und Fehler machen, bist du noch voll da – hochkonzentriert, topfit, angriffsbereit.
Du stehst in der Startaufstellung und weißt: Ich habe die Arbeit gemacht. Nicht gehofft, nicht geraten – gemacht. Dieses Selbstvertrauen kann dir keiner nehmen, weil es verdient ist.
Du weißt, warum du so trainierst, wie du trainierst. Was du wann isst. Wann es Zeit ist, einen Gang zurückzuschalten, damit der Körper stärker zurückkommt. Kein Rätselraten mehr – du weißt es.
Auch wenn ein Wochenende schiefgeht oder eine Saison nicht läuft: Du erscheinst topmotiviert am nächsten Rennen. Dieses Mindset baust du über die Zeit auf – und es trägt dich weit über den Sport hinaus.
Ich arbeite mit Profi-Rennfahrern und mit ambitionierten Nachwuchsfahrern im Kart- und Automobilsport, die den nächsten Schritt ernst meinen.
Was du mitbringen musst, ist keine bestimmte Klasse und kein bestimmtes Budget – sondern die Bereitschaft, an dir zu arbeiten. Wer eine Abkürzung sucht, ist hier falsch. Wer bereit ist, abseits der Strecke die Arbeit zu machen, bekommt von mir den Weg dafür.
Dann will ich dich kennenlernen. Erzähl mir in deiner Bewerbung, wo du stehst und wo du hinwillst – und wir sprechen darüber, wie du dahin kommst.
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Fahrer unter 18 bitte gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten – Coaching-Verträge schließe ich ausschließlich mit den Eltern.